Die Christenpartei OÖ hat einen neuen Obmann

Auf Dr. Georg Roth folgt Josef Kogler

Liebe Freunde der Christenpartei Oberösterreich!

 

Als neuer Obmann der Christenpartei OÖ begrüße ich Sie recht herzlich. Am letzten Parteitag wurde ich etwas überraschend zum Landesparteiobmann gewählt. Ich bin mir bewusst, dass ich damit kein leichtes Erbe angetreten habe.

 

Einerseits haben meine Vorgänger, Frau Martha Zethofer und Herr Dr. Georg Roth durch ihre vorzügliche Arbeit die Latte für mich sehr hoch gelegt. Andererseits stellen wir immer wieder fest, dass politischen Gruppierungen, die christliche Werte vertreten, wie

 

- Schutz des Lebens von der Empfängnis bis zum natürlichen Tod

- ein christliches Familienbild mit Vater, Mutter, Kindern

- christliche Erziehung, Bildung und Kultur, sowohl in der Schule als auch in der Erwachsenenbildung weder von den Regierungsparteien in Österreich noch von Seiten der Europäischen Gemeinschaft Rosen gestreut bekommen.

 

Lassen wir uns dadurch aber nicht entmutigen, sondern sehen wir es als Ansporn, unseren eingeschlagenen Weg weiter zu gehen. Wir sind es unseren Vorfahren, uns selbst und unseren Kindern schuldig.

 

Vor allem aber schulden wir es unserem Herrn Jesus Christus. Von Ihm haben wir die Legitimation und den Auftrag, seine Botschaft zu verkünden, “sei es gelegen oder ungelegen”.

 

Wenn wir unsere Stimme zu diesen genannten Themen immer wieder erheben, sei es privat oder in der Öffentlichkeit, werden Diskussionen in Gang gesetzt.

 

Wenn wir Unterschriftenaktionen und Bürgerinitiativen, die sich für unsere Sache stark machen unterstützen, können wir von den politischen Verantwortungsträgern nicht so leicht ignoriert werden.

 

Dass eine Gruppe, die selbstbewusst und zielorientiert auftritt, trotzdem eine Chance hat, auch wenn es anfangs nicht danach aussieht, hat erst kürzlich eine Abstimmung in der EU zum Thema Abtreibung gezeigt.

 

In diesem Sinne bitte ich Sie alle, auch in Zukunft verstärkt die Anliegen sowie die Arbeit der Christenpartei-OÖ mitzutragen und nach Kräften zu unterstützen.

 

Josef Kogler