Estrela Bericht: Sieg auf der ganzen Linie!

So wie wir freuen sich auch unsere Freunde und Kooperationspartner über den großartigen (Zwischen-) Erfolg, den wir in Europa gemeinsam erzielt haben. Niemand anderer als eben diese Freunde kann dies besser ausdrücken. Lassen wir sie also zu Wort kommen:

 

 

Sieg auf ganzer Linie! Und noch bessere Aussichten!

 

Liebe Freunde des Lebens,

Thomas Schührer (Durchblick e.V.) aus Deutschland, kein Unbekannter in der Lebensrechtsbewegung, hat einen informativen und interessanten Bericht über die aktuellen Geschehnisse verfasst. Weil mich seine Zusammenfassung sehr anspricht und ermutigt, möchte ich auch Euch daran teilhaben lassen. In dankbarer Verbundenheit über die erfreulichen Ereignisse des gestrigen Tages grüßt Euch

Natalie Bayer-Metzler

www.plattform-leben-vorarlberg.at

 

Und hier folgt der Bericht von Thomas Schührer:

Liebe Freunde des Lebens!

Sieg auf ganzer Linie!!! Der Estrela-Bericht ist gescheitert!

Die sozialistische Abgeordnete, die dieses lebensfeindliche Dokument verantwortet hat, tobte im Parlament und beleidigte die Abgeordneten, die anderer Meinung waren.

Dies ist für die deutsche Lebensrechtsbewegung der vierte Sieg in Folge.

  • Im Januar wurden die Pläne der Regierung zum § 217 (Beihilfe zum Suizid) vereitelt.
  • Die Bürgerinitiative "One of us" war ein großer Erfolg.
  • Der Estrela-Bericht wurde nach massiven Protesten im Internet und vor dem Straßburger Europaparlament am 22.10.2013 zum ersten Mal abgelehnt.
  • Nun wurde der Estrela-Bericht endgültig abgeschossen.


Das muß man sich einmal bewußt machen:

Der § 217 war von der Bundesregierung beschlossen. Eigentlich hätte er ohne großen Widerstand den Bundestag passieren müssen und wäre auch ohne Widerstand durch den Bundesrat gegangen. Durch eine massive Kampagne war es möglich, dieses schlimme Gesetz zu verhindern. Wir starteten scheinbar von verlorenem Posten aus und waren siegreich. David hat Goliath besiegt.

Die Initiative "One of us" betrat über weite Strecken Neuland. Auch unsere Bischöfe konnten sich lange nicht durchringen, sie zu unterstützen. Schließlich waren doch auch Bischöfe bereit, die erfolgreiche Abstimmung zu unterstützen.

Die Kampagne gegen den Estrela-Bericht berührt selbst erfahrene und hartgesottene Politiker aus unserem Lager emotional. Es wird offenkundig, daß die Lebensrechtarbeit eine neue Qualität bekommen hat.

Das Jahr 2013 war das erfolgreichste Jahr in der Lebensrechtsarbeit seit langem, wenn nicht gar, seit je her.

Abgesehen von der großen Freude über diese Erfolge scheinen mir drei Dinge beim Blick in die Zukunft wichtig:

  1. Immer mehr Menschen erkennen, daß es sich lohnt bei Internetprotesten und öffentlichen Kundgebungen mitzumachen. Der Mobilisierungsgrad nimmt laufend zu.
  2. Wir lernen immer mehr Mechanismen erfolgreich einzusetzen im Bereich Internet und sonstige Kampagnen.
  3. Die Bischöfe beginnen es zu wagen, die Lebensrechtsarbeit zu unterstützen.


Wenn diese Entwicklungen zunehmen, ist abzusehen, daß die Lebensrechtsarbeit künftig immer wirksamer und erfolgreicher wird.

Die Erfolge und Entwicklung des Jahres 2013 geben meines Erachtens Anlaß zu großer Hoffnung, daß die Dinge sich zum sehr Guten weiterentwickeln können.

Begeistert hat es mich auch, daß es uns gelungen ist, die Thematik in die Online-Ausgabe der BILD-Zeitung zu bringen. Durch ein Briefkuvert an alle Europaabgeordneten, das mehrsprachig knapp die Kritikpunkte zusammengefaßt hat und einen Schnuller und ein Kondom enthielt, ist es uns gelungen, mediale Aufmerksamkeit zu erzielen. Die Mauer des
Schweigens konnte wieder erfolgreich durchbrochen werden.

Ich danke allen, die mitprotestiert und mitgebetet haben. Im Gebet verbunden grüße ich Sie herzlich, erschöpft aber glücklich,

Ihr
Thomas Schührer, Durchblick e.V.

 

Dazu auch:

Estrela wütend - EU-Parlament lehnt ihren Bericht ab und stimmt für alternative Entschließung

Estrela nennt die Mehrheitsentscheidung gegen die Annahme ihres Berichtes eine schändliche Abstimmung

(MEDRUM) Das EU-Parlament hat sich mehrheitlich für die von der EVP eingebrachten alternative Resolution entschieden und damit die Estrela-Entschließung abgelehnt. Die portugisische Abgeordnete und Berichterstatterin reagiert wütend und beschimpfte ihre Kollegen, die ihrem Bericht nicht zustimmten. Weiterlesen »

Neue Aktion gegen EU-ABTREIBUNGS Macher

!!! BITTE MITMACHEN !!!

EILT

Alarmmeldung: Estrela Bericht soll im EU-Parlament neu abgestimmt werden.

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde!

Gerne leiten wir diese wichtige Nachricht weiter. Über den Estrela Bericht wird erneut abgestimmt:


Das politische Ziel des Estrela-Berichts ist, in allen Mitgliedsstaaten der EU ein "Grundrecht auf Abtreibung" einzuführen und die EU in ihren Außenbeziehungen zum Vorkämpfer für ein neues "Menschenrecht auf Abtreibung" weltweit zu legitimieren.


"Der Estrela-Bericht hilft weder den Frauen und hat mit Gesundheit in Europa gar nichts zu tun. Dieser Bericht ist das Diktat der Abtreibungslobby. Der Estrela-Bericht ist hochexplosiv und so toxisch, dass er uns noch mal um die Ohren fliegen wird." 

 

So bezeichneten die Abgeordneten im Plenum den Bericht am 22. Oktober und verwiesen diesen mit einer großen Mehrheit zur erneuten Beratung in den federführenden Ausschuss für die Rechte der Frauen zurück.


Doch bereits am 25. und 26. November dieses Jahres sind neue Ausschusssitzungen und am 11. Dezember die nächste Plenarsitzung des Europäischen Parlaments anberaumt, wo über den Bericht neuerlich entschieden werden soll. Wir bitten Euch/Sie in dieser Sache wieder um Emails an die betreffenden Abgeordneten des Europaparlaments.
Wer sich hier engagieren möchte, bitte die weiteren Informationen im Anhang beachten. 

Herzliche Grüße und Gottes Segen
Martha und Dr. Manfred Zethofer

Die Christenpartei OÖ - Die Lebenschutzpartei

 

 

DOWNLOAD Vorlage für ein Schreiben an die EU-AbgeordnetInnen:
Hintergrundbericht über die Situation in EU-Parlament und EU-Frauenausschuß, wo diese Kintertötungsgesetzesaktion ausgeheckt wird.

Mit Text zum kopieren und senden!
Mit allen E-Mail Adressen!
Estrela-Bericht Abtreibung in EU-Parlame[...]
Microsoft Word-Dokument [33.0 KB]

.

 

Ein fertiges Beispiel für ein E-Mail an die Zuständige EU-Abgeordnete:

Sehr geehrter Frau Abgeordnete!


Einst glaubten viele Menschen, dass ein Embryo nur ein Zellhaufen sei. Bei der Ultraschalluntersuchung kann jedoch jeder sehen, dass es sich um einen eigenständigen und lebendigen Menschen handelt, dessen Herz schlägt und der sich fleißig bewegt. Das Kind ist kein Teil der Mutter und hat somit ein Recht auf sein Leben.

In unsere gynäkologische Praxis kamen auch Schwangere mit der Frage nach einer Abtreibung. Vielen Frauen wurde von ihrer Umgebung (Männern, Eltern, Freundinnen, Nachbarn…) dazu „geraten“, da sie es meistens selbst nicht wollten. Sie waren sehr froh, wenn ihnen andere Möglichkeiten aufgezeigt wurden und ergriffen diese gerne. Von einer „Befreiung der Frau“ kann also keine Rede sein. 


Wir verfolgen besorgt die Entwicklungen in Brüssel und der erneuten Abstimmung über den „Estrela Bericht“. Wir als Familie mit 4 Kindern sind für das Leben und entschieden gegen Abtreibung und bitten Sie im Vorfeld als Mitglied des Frauen - Ausschusses folgendes zu bedenken:

-           Wir plädieren für Transparenz  des Berichtes und bitten Sie, sich für eine neue Einreichungsfrist für Änderungsaufträge auszusprechen, über die im Dezember 2013 oder Jänner 2014 abgestimmt werden kann. Ein erneutes Schnellverfahren bringt keinen Gewinn für den Bericht und für das Ansehen des Ausschusses.

-          Außerdem bitten wir Sie, eine namentliche Abstimmung im Ausschuss zu beantragen, denn der Estrela-Bericht ist politisch so sensibel, dass er eine namentliche Abstimmung über alle inhaltlichen und prozeduralen Anträge bereits im Ausschuss rechtfertigt.

-          Der Estrela-Bericht wurde von der EU-Abtreibungslobby vorbereitet, um das  Ziel auf ein EU-Grundrecht für Abtreibung - über die nationalen Verfassungen hinweg-  zu erreichen. Abtreibung kann und darf kein Grundrecht werden.

-          Wir haben das Bürgervolksbegehren „One of Us“ unterschrieben und uns über den grandiosen Erfolg gefreut.  Es ist doch ein schlimmes Zeichen, wenn mit einem neu geschaffenen Instrument zur stärkeren Beteiligung der Bürger so umgegangen werde, dass es quasi „neutralisiert“ würde mit der Annahme des Estrela Berichtes. Damit würde die „reproduktive Gesundheit“ zum Vorwand werden, statt der Armut die Armen auszurotten.

Wir bitten Sie dringend, diesen Antrag abzulehnen,  damit wir uns gemeinsam für eine Kultur des Lebens einzusetzen.

Mit freundlichen Grüßen